Ultraschall Schwangerschaft Paar Fotos

Das Baby zum ersten Mal beim Ultraschall zu sehen ist etwas ganz Besonderes und macht eine Schwangerschaft oft, vor allem für die Partner, deutlich greifbarer. Durch Ultraschalluntersuchungen kann die Entwicklung des Babys überprüft werden und Auffälligkeiten können erkannt werden. Im Folgenden erkläre ich dir welche Ultraschall-Termine dich beim Frauenarzt/-ärztin erwarten und welche Änderungen es ab 2021 gibt.

Ultraschall in der Schwangerschaft

Da Ultraschalluntersuchungen zur Grundversorgung während der Schwangerschaft zählen, bezahlt die Krankenkasse drei große Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft. Die erste findet zwischen der 9. und 12. SSW statt. Hier wird sowohl das Schwangerschaftsalter überprüft als auch das Vorliegen einer Mehrlingsschwangerschaft. Der Arzt/die Ärztin schaut außerdem nach der Herztätigkeit des Babys und der Fruchtwassermenge. Der nächste große Ultraschall wird zwischen der 19. und 22. SSW, also zur Hälfte der Schwangerschaft, gemacht. Hier wird vorrangig das Wachstum und die Größe des Babys kontrolliert. Zudem werden alle Organe und der gesamte Körperbau überprüft. Der letzte große Ultraschalltermin findet zwischen der 29. und 32. SSW statt. Das Baby ist inzwischen so groß, dass man es nicht mehr komplett vor die „Kamera“ bekommt. Bei dieser Untersuchung geht es vorwiegend um die Entwicklung und Lage des Babys.

Änderungen ab 2021

Natürlich kann es zwischendurch aus ärztlicher Sicht nötig sein eine zusätzliche Ultraschalluntersuchung durchzuführen. Dies wird auch weiterhin erlaubt sein. Was ab 2021 hingegen basierend auf der neuen Strahlenschutzverordnung verboten ist, ist das sogenannte „Baby-TV“ (= 4D Live-Video). Genauer gesagt der Ultraschall ohne medizinische Notwendigkeit. In der Vergangenheit war es oft möglich in der Arztpraxis eine Art Zusatzpaket mit zusätzlichen Ultraschallterminen bzw. 3D-/4D-Ultraschalls zu kaufen. Das wird es ab 2021 nicht mehr geben.

Darüber hinaus können auch Nicht-Mediziner 3D- oder 4D-Ultraschallgeräte kaufen. So wurden in der Vergangenheit entsprechende Untersuchungen auch von Nicht-Medizinern durchgeführt, um damit Profit zu machen. Vor allem das soll mit der Änderung der Verordnung nun nicht mehr möglich sein.

Ein weiterer Grund für die Änderung ist, dass das Baby vor unnötigen Einwirkungen geschützt werden soll. Obwohl es bisher keine bekannten Risiken bei kurzen Ultraschalluntersuchungen gibt, ist die Intensität bzw. die Schallbelastung der 3D-Geräte deutlich höher als bei „normalen“ Ultraschallgeräten.

Meine Hebamme hatte mir zum Thema Ultraschall mal gesagt: Wenn es gewollt wäre, dass man das Baby dauernd sehen kann, hätten wir ein Fenster im Bauch. 😊 

In diesem Sinne – genieß deine 3 Ultraschalltermine!

Hab noch einen schönen Tag und bis bald

Katharina

PS: Falls du wissen möchtest, was dich neben Ultraschalluntersuchungen noch bei den Arztterminen erwarten wird und um was du dich alles während deiner Schwangerschaft kümmern musst, schau dir einmal den Kinderleichten Start ins Elternleben an oder lad dir direkt die Checkliste mit den ersten wichtigen To Do’s in deiner Schwangerschaft herunter!

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